Wie wirkt das Cannabinoid im menschlichen Körper?

Wie wirkt das Cannabinoid im menschlichen Körper?

Welche Cannabinoid Arten gibt es?

Cannabinoide sind organische Verbindungen, die auf spezielle Cannabinoid Rezeptoren des menschlichen Körpers wirken. Man unterscheidet zwei grundlegende Arten von Cannabinoiden – Endocannabinoide und Phytocannabinoide.

Welche Cannabinoid Arten gibt es?

Cannabinoide sind organische Verbindungen, die auf spezielle Cannabinoid Rezeptoren des menschlichen Körpers wirken. Man unterscheidet zwei grundlegende Arten von Cannabinoiden – Endocannabinoide und Phytocannabinoide.

Wo liegt der Unterschied zwischen den beiden Arten?

Endocannabinoide produziert der Körper selbst, während Phytocannabinoide nur in der Welt der Flora vorkommen und im Vergleich herausragen. Zu Ihnen zählt auch das Cannabidiol (CBD).

CBD hat keinerlei psychoaktive Wirkung und ist in den meisten Ländern der Welt legal (ebenfalls in Deutschland).

Aufgrund der zahlreichen positiven Wirkungen auf den menschlichen Körper, wird CBD oft in der Schmerztherapie oder zur Bekämpfung weiterer Krankheiten verwendet. Neben Tetrahydrocannabidiol (THC) ist Cannabidiol (CBD) der bekannteste Wirkstoff der Hanfpflanze. Insgesamt enthält die Hanfpflanze mindestens 83 bisher bekannte weitere Cannabinoide, die sich in ihrer Wirkung unterscheiden.

Ist die Hanfpflanze die Einzige, die Cannabinoide produziert?

Bis vor kurzer Zeit war man der Überzeugung, dass die Marihuana-Pflanze (Hanf), die einzige Pflanze sei, die Cannabinoide produziert.

Im Jahr 2012 konnte man dies widerlegen, indem man entdeckte, dass Flachssamen (Leinsamen) ebenfalls CBD oder zumindest CBD ähnliche Stoffe produzieren. Diese wirken ebenfalls entzündungshemmend, werden allerdings zurzeit noch genauer erforscht.

Eine ältere Studie deutet an, dass in einem südafrikanischen Kraut Cannabigerol (CBG) und seine Vorstufe Cannabigerol-Säure (CBGa) enthalten sind. Der chinesische Rhododendron enthält, laut einer Studie aus 2011, Cannabichromen (CBD) und andere verwandte Stoffe.

Ebenfalls ist man sich darüber einig, dass die neuseeländische Leberblume einen weiteren ungewöhnlichen Cannabinoidtypen produziert, der auch als Perrotteinensäure bekannt ist und dem THC der Marihuana-Pflanze ähnelt. Diese wird bisher weiter erforscht, aufgrund der Hypothese, dass diese den CBI-Rezeptor ansprechen könnte. Treffe dieser Fall zu, so ist dieser der einzige bekannte Pflanzenstoff in der Natur, der diese Fähigkeit besitzt.

Bislang ist allerdings keine andere Pflanze als Cannabis bekannt, die in der Lage ist Tetrahydrocannabidiol (THC).

Cannabinoid-Rezeptoren

Das menschliche Gehirn besitzt mehr Cannabinoid-Rezeptoren als andere Arten.

Man unterscheidet zwei Arten – CB1- und CB2-Rezeptoren.

CB1-Rezeptoren konnten vor allem im Gehirn nachgewiesen werden, während CB2-Rezeptoren im Immunsystem, meist in der Milz vorzufinden sind. Für die Immungrundfunktion des menschlichen Körpers sind CB2-Rezeptoren verantwortlich. Daher sind Cannabinoide der Marihuana-Pflanze in der Lage auf die CB1- und CB2-Rezeptoren und die vitalen Funktionen des Körpers einzuwirken.

Die wichtigsten Cannabinoide

Besonders im Harz, der die Hanfblüte schützt, findet man Cannabinoide. Wie bereits thematisiert, sind THC und CBD die bekanntesten Cannabinoide, die in der Cannabispflanze enthalten sind. Aus diesem Grund sind sie die meist Erforschtesten. Seit kurzer Zeit werden diese erfolgreich in der Medizin in Deutschland eingesetzt, allerdings gibt es Schwierigkeiten, da THC stark psychoaktiv wirkt und das Bewusstsein temporär verändert. Im Vergleich dazu, hat CBD stark schmerz- und entzündungshemmende Wirkungen und weist keinerlei Psychoaktivität auf.

CBD beeinflusst die CB1-Rezeptoren nicht, ist aber fähig diese vor anderen Substanzen zu schützen, da es die Rezeptoren blockiert.

Weiterhin ist CBD in der Lage gegen Krämpfe, Entzündungen, Angstzustände und Übelkeit entgegen zu wirken und hemmt das Wachstum von Krebszellen.

Zur CBD-Gewinnung nutzt man auch Cannabis Sativa, weil dieses schwach an THC ist und infolge dessen einen hohen Anteil an CBD aufweist.

Schlusswort

"In strikter medizinischer Hinsicht ist Marihuana weit sicherer als viele Lebensmittel, die wir häufig konsumieren. Beispielsweise kann das Essen von 10 rohen Kartoffeln zu einer toxischen Reaktion führen. Im Vergleich dazu ist es physikalisch unmöglich genügend Marihuana zu essen um zum Tode zu führen. Marihuana in seiner natürlichen Form ist eine der sichersten therapeutisch wirksamen Substanzen, die der Menschheit bekannt ist. Nach jedem Maßstab rationaler Analyse kann Marihuana innerhalb der überwachten Routine der medizinischen Versorgung sicher verwendet werden." - Francis Young (DEA Verwaltungsrichter - 1988)

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